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Kurt Albert – Der Erfinder des Rotpunktkletterns (28.01.1954 - 28.09.2010)

Kurt Albert wurde am 18.Januar 1954 geboren Mit 14 Jahren kam Kurt Albert über eine katholische Jugendgruppe und eine Sektion des Alpenvereins in den 1960ern zum Klettern. Diese Zeit war die Blütezeit des "Technisches Klettern", d. h. es wurden Haken und Trittleitern zur Fortbewegung in der Wand benutzt. Seine ersten großen Ziele waren die klassischen Wände der Alpen. So gelang ihm bereits im Alter von 17 Jahren der Walkerpfeiler an den "Grandes Jorasses" und ein Jahr später die Eiger"-Nordwand.

Nach einem Besuch 1973 im "Elbsandsteingebirge", wo bereits seit dem Anfang des 20. Jahrhunderts "Freiklettern" wurde, erkannte Kurt Albert, dass das technische Klettern in eine Sackgasse führt. Daraufhin versuchte er, bis dahin technisch gekletterte Routen ohne Hakenhilfe zu klettern. Ab 1975 markierte er Touren, die er frei begangen hatte, mit einem roten Punkt. Damit gilt er als Begründer des Begehungsstil Rotpunkt und Rotkreiskletterns. Seine Definition des Rotpunktkletterns – der sturz- und ruhefreie Vorstieg einer Route nur an natürlichen Griffen undTritten – revolutionierte das Klettern und ist bis heute der weltweit anerkannte Stil im Freiklettern.

Mit seinen Kletterpartnern (u.a. Wolfgang Güllich, Stefan Glowacz, Bernd Arnold, Holger Heuber war er im Alpenraum, auf Madagaskar, in Patagonien, im Karakorum -Gebirge (Trango-Türme) und auf Baffin Island bergsteigerisch tätig.

 

(Quelle: Franken-wiki)

 

Video: Abschiedsfeier Kurt Albert

www.climbing.de/nc/videos/details/video_show/I8fN-MYVQak